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Archäologischer Park & Museum Aguntum

In Osttirol ist einer früheren Römerstadt ein neues Museum mit großem Freigelände und Aussichtsturm gewidmet.

Bereits 1912 wurden in Dölsach bei Lienz Grabungen durchgeführt, damals von der Universität Wien und vom Österreichischen Archäologischen Institut. Heute ist dafür das Institut für Archäologie der Universität Innsbruck zuständig. Im Rahmen dieser Arbeiten wurde eine Römerstadt freigelegt, die wahrscheinlich im 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr. ihre Blütezeit erreichte und im 7. Jahrhundert n. Chr. von den Slawen und Bajuwaren zerstört wurde. Diese "Municipium Claudium Aguntum" befand sich in der Provinz Noricum.

Freigelegt wurden neben dem Atrium und einer Therme auch die Stadtmauer und weitere Elemente, die heute im Archäologischen Landschaftspark Aguntum zugänglich sind bzw. im neuen Museum AGUNTUM Stadt besichtigt werden können. Ein 18 m hoher Aussichtsturm in diesem Freigelände ermöglicht dir einen beeindruckenden Blick auf diese römische Siedlung.

Im angegliederten Museum AGUNTUM Stadt kannst du dann einen Blick in das Leben und den Alltag in der Römerstadt Aguntum werfen. Funde erzählen vom Leben vor nahezu zwei Jahrtausenden, zudem wurde das große Marmorbecken des Atriums hierhergebracht. Übrigens: Der weitum bekannten Römerstadt wurden auch eine Sonderbriefmarke und eine 20 Euro-Münze gewidmet.

Kontaktinfos

Öffnungszeiten

Aguntum öffnet wieder im Mai 2022 für die Sommersaison.

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