Ansitz Neumelans

Neumelans in Sand in Taufers war als Gerichtssitz konzipiert und entspricht ganz den Proportionsregeln der Renaissance.

Innerhalb von 12 Monaten wurde in den Jahren 1582/83 der Ansitz Neumelans in Sand in Taufers errichtet. Bauherr dieses Ansitzes war Hans Fieger, der Gerichtsherr von Taufers - und so war der Ansitz auch als Gerichtshaus konzipiert. Erbaut wurde er nach den strengen Proportionsregeln der Renaissance: Es entstand ein stattlich hoher Bau mit unten viereckigen, oben runden Ecktürmen, geometrischen Fensterreihen mit 1584 als Inschrift, sowie Getäfel und Felderdecken in den Zimmern. Die Räume sind um große Flursäle angeordnet, diese sind im Erdgeschoss gewölbt und in den oberen Stockwerken flach.

Der Name des Anitzes, oft auch als Schloss bezeichnet, stammt vom Ansitz Melans bei Absam im Inntal (Nordtirol, Österreich), der ebenfalls von der Familie Fieger errichtet worden war. Da der Ansitz in Sand in Taufers später erbaut wurde, erhielt dieser den Namen Neumelans. Die Geschichte des Ansitzes Neumelans ist eng mit jener der nur unweit entfernt liegenden Burg Taufers verbunden.

Sehenswert ist vor allem ein Wappenofen aus dem 17. Jahrhundert sowie der Altar der Kapelle mit der Holzskulptur “Hl. Maria mit dem Schwert”. 1864 wurde der Ansitz von Johann von Ottenthal einer Restaurierung unterzogen, heute ist der Ansitz in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden.

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