Schloss Colz

Schloss Colz in La Villa geht auf das 16. Jahrhundert zurück und ist mit dem Räuberkavalier Franz Wilhelm Prack zu Asch verbunden.

Bei Schloss Colz, auch Ansitz Rubatsch genannt, handelt es sich um einen äußerst massig und wenig gegliederten Bau, der durch vier Eckrondelle sowie eine Ringmauer gekennzeichnet ist. Am Gemäuer befinden sich Schießscharten und Gussöffnungen.

Die Anfänge dieses Ansitzes gehen auf das Jahr 1536 zurück, als Hans von Rubatsch von Seiten Kaiser Ferdinands I. die Erlaubnis erhielt, sich in der Gemeinde Abtei einen Edelsitz errichten zu lassen. Am Ende des 16. Jahrhunderts ging das Schloss dann an die Herren von Colz über. Im Laufe der Zeit erlangte das Gebäude verschiedene Funktionen, es war Armenhaus und schließlich ging es in bäuerlichen Besitz über. “Gran Ciasa” wird es in ladinischer Sprache genannt, was soviel bedeutet wie Großhaus.

An Bedeutung erlangte das Schloss Colz vor allem durch die Abenteuer des Franz Wilhelm Prack zu Asch, der auch “Gran Bracün” genannt wurde. Zwischen 1573 und 1581 spielte dieser nämlich den großen Herren der ladinischen Täler. Der räuberliche Kavalier ist bekannt für seine ritterliche und grausame Art, seine kühnen Heldenstücke und auch seine argen Gewalttätigkeiten. Die Handlungen von Prack zu Asch sind auch auf Bildern im Saal des Hotels Cappella in Kolfuschg zu sehen. Schloss Colz wurde letztlich restauriert und hat sich heute zu einem kulturellen Treffpunkt entwickelt.

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