Meereshöhe: 1.175 m.ü.d.M.
Bereits im Jahre 769 wurde Innichen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bayernherzog Tassilo III. schenkte dem Benediktinerabt Atto von Scharnitz ein Stück seines Landes zwischen dem heutigen Welsberg und dem heutigen Abfaltersbach. Seine Auflage, ein Benediktinerkloster zu errichten, war vor allem dazu gedacht, die Alpenbevölkerung zum Christentum zu führen. Zeugen aus dieser sehr bewegten Zeit sind die romanische Stiftskirche mit der Kreuzigungsgruppe, dem Kuppelfresco, der Krypta und dem Stiftsmuseum. Die Stiftskirche gilt als eines der bedeutendsten romanischen Denkmäler Tirols.
Ebenfalls einen Besuch abstatten sollten Sie der Pfarrkirche zum Hl. Michael, die im romanischen Stil erbaut wurde und 1735 zu einem einzigartigen Barockbau umgestaltet wurde. Christoph Anton Mayr schmückte die Gewölbe im Inneren mit barocken Fresken. Das Stiftsmuseum hingegen zeigt Kunst aus 6 Jarhunderten und ist in einer einstigen Stube untergebracht, in der die Chorknaben unterrichtet wurden.
Innichen bietet auch ein Museum zum Weltnaturerbe Dolomiten. Das Dolomythos gibt Aufschluss über die Dolomitensaurier, den Höhlenbären der Conturines, die Pflanzen- und Bergwelt in den Dolomiten und bietet Kristallwelten sowie eine Wunderkammer. Abwechslung und Wissenswertes für Kinder und Erwachsene.
Auch Sport steht in Innichen groß geschrieben. Im Winter bietet das Skigebiet Haunold Pistenvergnügen für die ganze Familie. Zum Rodeln stehen die Bahnen am Haunold, im Innerfeldtal und Wildbad zur Verfügung. Oder doch lieber einen Abstecher ins Erlebnisbad Acquafun? Gewandert wird im Sommer, z.B. auf das Haunoldköpfl. Unternommen werden kann auch eine Höfewanderung am Innichberg. Innichen ist direkt in den Pustertaler Radweg eingebunden und bietet auch höher gelegene MTB-Ziele.
Was Veranstaltungen betrifft rühmt sich Innichen vor allem durch das alljährlich stattfindende Internationale Schneeskulpturenfestival im Jänner. Künstler aus aller Welt verwandeln die Marktgemeinde Innichen dann in ein beeindruckendes Freiluft-Museum mit Objekten aus Schnee und Eis. Beim Marktlfest im Juli hingegen wird gefeiert und getanzt, die Pustertaler Spezialitäten wie “Niggilan” dürfen dabei natürlich nicht fehlen.