Burgruine Thurn 2010

Burgruine Thurn

Der Grundriss der Burg Thurn gleicht jenem von Schloss Welsperg. Thurn liegt auf einem Hügel im Gsiesertal und geht auf das 13. Jahrhundert zurück.

Gegenüber der etwas bekannteren Burg Welsperg liegt die Burgruine Thurn, nicht zu verwechseln mit dem Schloss Thurn von St. Martin in Thurn. Im 13. Jahrhundert von den Herren von Welsperg errichtet, entstand es wohl aus einem ursprünglich kleinen Palas und Bergfried. 1288 ging die Burg an die mit den Herren von Welsperg verwandten Herren Füllein über, ab dem 14. Jahrhundert wurde die Burg beim heutigen Namen genannt. Die Ruine besetzt eine gesamte Bergkuppe und erstreckt sich über eine Länge von 74 Metern.

Ab dem 17. Jahrhundert war die Burg sich selbst überlassen. Noch dazu kam der Schicksalstag 15. Mai 1765, als die Ruine einem Brand zum Opfer fiel und verheerende Schäden anrichtete. Heute ist die Ruine Thurn mit ihrem 22 m hohen Bergfried in Besitz von Georg Graf Thun-Hohenstein-Welsperg.

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