Prettau

Prettau

Wie der Name der Gemeinde besagt, liegt Prettau in einer “breiten Au” am Talschluss des Ahrntales.

Meereshöhe: 1.582 m s.l.m.

Prettau ist die nördlichste Gemeinde Südtirols und liegt am Ende des Ahrntales, umrahmt von Dreitausendern wie z.B. Rauchkkofel, Dreiherrenspitze, Große Löffelspitze und Rötspitze. Die Geschichte der Gemeinde ist eng mit dem Kupferbergbau verbunden, bereits in vorgeschichtlicher Zeit wurde hier Kupfererz abgebaut. Als das Bergwerk in Prettau im Jahre 1893 geschlossen wurde, zogen die Prettauer Bäuerinnen nach Wien, wo sie das Kunsthandwerk des Klöppelns erlernten und es dann in Prettau in einer Klöppelschule von Generation zu Generation weiter gaben. Noch heute wird hier das Kunsthandwerk in seiner ursprünglichen Form ausgeübt. Gleichzeitig mit dem Klöppeln hat sich in Prettau das Wurzelschnitzen entwickelt, auch dieses Handwerk lebt heute noch fort.

Die Lage von Prettau war schon seit jeher bedeutend - schliesslich lag Prettau an einem der früher viel benutzten Übergängen der Birnlücke, der Tauern, des Hl. Geist Jöchls und der Hundskehle. Heute werden die ursprünglichen Schmugglerwege vor allem von Wanderern benutzt, die den Naturpark Rieserferner Ahrn erkunden möchten.

Zu den Highlights in Prettau gehört das Landesbergbaumuseum am Rötbach, wo 500 Jahre lang Kupfer abgebaut wurde. Heute ist der Ignazstollen ein Besucherbergwerk, erreichbar mit einer Grubenbahn. Der Stollen veranschaulicht das harte Leben der Knappen. Hier liegt auch der Klimastollen Prettau, ein stillgelegter Bergwerkstollen, der besonders Personen mit Atemwegsproblemen empfohlen wird. Sehenswert ist auch das Bergbauernmuseum “Zum Falkenstein”, das die erlebnisreiche Geschichte von Prettau darstellt.

Unser Tipp: ein Besuch im Bergwerk, ein erholsamer Nachmittag im Klimastollen und eine Klöppelvorführung im Haus Prettau.


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