Pfunderer Berge 2010

Pfunderer Berge

Die Pfunderer Berge sind eine Untergruppe der Zillertaler Alpen. Durch diese Gebirgsgruppe verläuft ein Höhenweg-Klassiker, der Pfunderer Höhenweg.

Zusammen mit dem Tuxer Kamm, dem Zillertal Hauptkamm und seinen Seitenkämmen, die Reichenspitzgruppe und die östlichen Zillerkämme bilden die Pfunderer Berge, benannt nach dem idyllischen und urigen Pfunderertal, die Zillertaler Alpen. Unterteilt werden die Pfunderer Berge in Kreuzspitzkamm, Wurmaulkamm, Plattspitzkamm, Grubbachkamm und Mühlwalder Kamm. Die Pfunderer Berge erstecken sich nördlich der Hauptlinie des Pustertales und südlich des Alpenhauptkammes. Sie bestehen aus Gneis, Glimmerschiefer und Granit.

Am besten zum Erkunden dieser Berggruppe geeignet ist der Pfunderer Höhenweg, der von Sterzing ausgehend nach Pfalzen führt und die Pfunderer Berge durchquert. Für diesen Höhenweg sollten vier bis sechs Tage eingeplant werden, er verläuft in hochalpinem Gelände zwischen 2.000 und 3.000 m Höhe.

Tief eingeschnittene Täler und schöne Bergseen machen unter anderem die Schönheit dieser eher stillen und keineswegs überlaufenen Berggruppe aus. Der höchste Gipfel der Pfunderer Berge ist die Wilde Kreuzspitze (3.132 m), ein mächtiger Doppelgipfel, an dessen Fuße sich der Wilde See ausbreitet. Auch die Wurmaulspitze (3.022 m), auch Engspitz genannt, gehört zu den Hauptgipfeln der Pfunderer Berge, ebenso Grabspitze (3.059 m) und Östliche (3.068 m) und Westliche Hochwart. Wichtige Stützpunkte für Wanderungen in den Pfunderer Bergen sind die Eisbruggjochhütte (Edelrauthütte, 2.545 m) und die Brixner Hütte (2.307 m).

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