Meereshöhe: 784 m ü.d.M.
Der Ortsname Kiens erscheint zum ersten Mal in einer Freisinger Urkunde aus der Zeit von 1006 - 1039 unter dem Namen “Kiena” - das Hochstift Freising besaß in Kiens damals die „Pichlerhube“. Andere Theorien zur Herkunft des Ortsnamens besagen, er komme vom Begriff “Kien”, das soviel heisst wie Föhrenholz. In Urkunden aus dem 11. und 14. Jahrhundert wird auch ein Kastell Castrum Chienes genannt, welche eine Häusergruppe in der Nähe der Kirche von Kiens bezeichnet.
Kiens liegt genau dort wo der Grünbach in die Rienz mündet, eingebettet in grüne Wiesen und Wälder. Ein besonderer Blickfang ist die Kirche zum Heiligen Petrus und Paulus, ein Werk des Spätbarockes mit Werken von Josef Renzler und Stadler. Sie wurde in den Jahren 1835 bis 1938 erbaut, der Turm hingegen stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Die Umgebung bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten: ein Tennis-Match auf den Tennisplätzen im Dorf, ein Nachmittag beim Fischen, Rafting, Reiten am Ponyhof, eine Wanderung auf der oberhalb von Kiens gelegenen Mittelgebirgs-Terrasse mit Blick auf das Pustertal oder doch lieber eine Tour entlang des am Dorf vorbei führenden Pustertaler Radweg? An heißen Tagen bietet der nahe gelegene Issinger Weiher Erfrischung. Der an den See grenzende Hochseilgarten hingegen verspricht Action und Adrenalin pur. Ein Muss ist ein Besuch im Kräutergarten “Bergila” in Issing sowie ein Abstecher in die Hofkäserei Gatscher in Kiens.
Im Winter bieten sich in der Umgebung zahlreiche Sportmöglichkeiten. Zum Skifahren oder Snowboarden steht der nahe gelegene Kronplatz zur Verfügung, der allen Ansprüchen gerecht wird. Auch an Schneeschuh-Wanderzielen fehlt es rund um Kiens nicht.
> Unser Tipp: das Schlöss Schöneck, Geburtshaus von Oswald von Wolkenstein, befindet sich nur unweit von Kiens.