Meereshöhe: 1.192 m.ü.d.M.
Erhaben ist die Position des Dorfes - St. Jakob liegt auf einem Hügel, auf einem “Bühel”, der infolge eines Felssturzes aus dem Bärental entstanden ist. Auf dieser Erhebung befindet sich auch die gotische Pfarrkirche, die dem Hl. Jakobus geweiht ist und um 1500 geschaffen wurde. Das Presbyterium der Kirche zeigt zwei Gemälde des Priestermalers Oberkofler und ein Altarbild von Franz Hellweger. Am Hochaltar ist zudem eine viel verehrte “Mutter vom guten Rate” aus dem 18. Jahrhundert zu finden.
Auf dem Kirchhügel, unweit der Kirche, wurde 2003 vom Künstler Jakob Oberhollenzer ein neuer Dorfbrunnen errichtet. Die eindrucksvolle Statue von St. Jakob ist nach Santiago de Compostela ausgerichtet. Sie errinnert auch daran, dass in früherer Zeit der Weg von Nord nach Süd durch dieses Tal geführt hat. Auch ein Skulpturengarten von Oberhollenzer kann im Dorf bestaunt werden. Dieser Ausstellungsraum ist in in den Leonardiweg eingebunden - eine kurze Wanderung, die Besuchern das bäuerliche Leben in St. Jakob näher bringt.
Einen wichtigen Stellenwert im Dorf hat schon seit jeher das Handwerk, insbesondere die Holzschnitzerei. Nicht umsonst ist St. Jakob vor allem wegen seiner Maskenschnitzer und Bildhauer weit über das Tal hinaus bekannt.
St. Jakob ist ideal für ausgedehnte Spaziergänge, umgeben von einer gewaltigen Bergkulisse des Tales. Natürlich fühlen sich auch Gipfelstürmer wie zu Hause - schließlich hat das Tal mehr als 80 Dreitausender zu bieten. Radfahren, Nordic Walking, nichts ist unmöglich.
Nicht weniger eindrucksvoll präsentiert sich St. Jakob im Winter. In der Nähe des Skigebietes Klausberg gelegen bietet sich hier Ski- und Schneespaß vom Feinsten. Zudem erwarten Sie die Langlaufloipen und Winterwanderwege des Tales, begleitet von den märchenhaft verschneiten Dreitausendern.
Unser Tipp: ein Spaziergang am Leonardiweg - nicht nur entspannend, sondern auch lehrreich.