Kasern

Kasern

Kasern ist Teil der Gemeinde Prettau und stellt die nördlichste Ortschaft Südtirols dar.

Meereshöhe: 1.582 m.ü.d.M.

Kasern ist nicht nur die nördlichste Ortschaft Südtirols, sondern auch Italiens. Kasern liegt am Talschluss des Ahrntales, am Fuße des bekannten Klockerkarkopfes (2.913 m). Diese Erhebung ist laut Grenzziehung von St. Germain der nördlichste Punkt Italiens und wurde somit Vetta d’Italia getauft.
Kasern ist ein idyllisches Bergdorf, hier scheint die Zeit still zu stehen. Noch heute sind Viehzucht und Handwerk wie Klöppeln, Masken- und Wurzelschnitzerei wichtige Erwerbsquellen für die Bewohner. Die Schneiderinnen der Dorfes fertigen zudem Trachtenblusen, Christbaumschmuck und Puppen.

Die Kirche von Kasern, die Kapelle Heilig Geist, ist von Kasern aus über einen leichten Spazierweg in 20 Minuten zu erreichen. Heilig Geist ist ein ehrwürdiger Ort, man weiß nicht, wann hier das erste Kirchlein errichtet wurde. Im Jahre 1455 wurde jedenfalls die Kirche vom Bischof Kardinal Nikolaus Cusanus geweiht, unter anderem für die Bergknappen des Prettauer Kupferbergwerks. Um 1500 wurde die Kriche vergrößert und Restaurierungsarbeiten unterzogen.
Bekannt ist in der Kirche vor allem das durchschossene Kreuz. Eine Legende besagt, dass ein Schütze auf dem Weg zu einem Preisschiessen hier seine Treffsicherheit erprobt hat. Er gewann das Preisschiessen schliesslich und erhielt einen Stier als Belohnung. Auf dem Rückweg, genau an diesem Platz, tötete der Stier den Schützen. Von Kasern bis nach Heilig Geist gibt es zudem 15 überdachte Holzsäulen mit dem Leidensweg Jesu zu sehen.

Auch das Naturparkhaus Rieserferner Ahrn steht Besuchern in Kasern offern. Kasern, da am Talschluss gelegen, ist zudem idealer Ausgangspunkt für zahlreiche lohnende Wanderungen, z.B. auf die Lenkjöchlhütte. Die Lanschaft im Naturpark Rieserferner- Ahrn muss man einfach erlebt haben.


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