Wer die Gelegenheit das Schloss zu besuchen hat, der kann sich auf einer der stärksten und größten Wehburgen freuen. Hier werden Sie von seiner mächtigen Position und zahlreichen Räumen und Kellern verwundert bleiben.
Hoch über der Rienzschlucht ist das Schloss im 12. Jahrhundert von Friedrich von Rodank erbaut worden und blieb bis ca. 1300 in seinem Besitz. Im 16. Jahrhundert wurda das Schloss von der Familie des bekannten Minnesängers Oswald von Wolkenstein rennoviert und erweitert. Noch heute ist das Anwesen Besitz seiner Nachkommen.
Im Inneren des antiken Mauern befindet sich heute ein Museum, welches von März bis Oktober geöffnet hat. Ein Teil des Schlosses ist bewohnt. Großteils der Möbel im Inneren der Ausstellungsräume sind Stücke aus der Zeit der Spätrenaissance.
Die größte Aufmerksamkeit erhalten jedoch die berühmten Iwein-Fresken, welche erst im Jahre 1972 wiederentdeckt wurden. Diese Wandbilder im Palas sind die frühesten profanen Wandmalereien im deutschsprachigen Raum, entstanden ca. zwischen 1200 und 1220. Der Freskenzyklus erzählt die Sage des Iwein, einer der zwölf Ritter der Tafelrunde am Hofe König Artus. Insgesamt 11 Bilder sind im Raum enthalten.
Nun, wer sich für weitere Details des Schlosses interessiert oder das Museum besuchen möchte:
Führungen: täglich außer Montags, um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr
Öffnungszeitraum: 15. Mai - 15. Oktober
Gruppen nur nach Voranmeldung
Im Winter geschlossen!
Informationen: Tel. +39 0472 454056
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