Der Naturpark Fanes-Sennes-Prags ist eines der größten Schutzgebiete Südtirols. Das Besucherzentrum in St. Vigil bietet interessante Infos zu Flora und Fauna
Bildergalerie: Naturpark Fanes-Sennes-Prags
ACHTUNG: Das Pragser Tal ist vom 01.07. bis 15.09.2026 von 9:00 – 16:00 Uhr nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder gegen Vorweis einer Parkplatzreservierung bzw. einer gültigen Durchfahrtsgenehmigung erreichbar. Die entsprechenden Online Buchungen können ab Anfang Juni durchgeführt werden.
Für die Bus-Shuttles (Linien 439 und 442) sind eine Online-Reservierung erforderlich. Sobald die Plätze im Shuttle ausgebucht sind, ist mit diesem kein Zugang mehr möglich: prags.bz/de.
Mit einer Fläche von 25.680 ha zählt der Naturpark Fanes-Sennes-Prags zu den größten geschützten Gebieten in Südtirol. Er erstreckt sich über die Gemeinden Abtei, Prags, Toblach, Enneberg, Wengen und Olang. Die Gebirgsketten innerhalb des Naturparks setzen sich vor allem aus Sedimentgesteinen wie Kalk oder Dolomit zusammen, welche sich im Laufe der Jahre durch Mikroorganismen, die im Meer lebten, gebildet haben.
Sehr charakteristisch für den Naturpark ist seine Geomorphologie - wie kein anderes Gebiet der Dolomiten ist dieses Gebiet von Karst geprägt. Die im Wasser gelöste Kohlensäure hat vor allem die bestehenden Jurakalke angegriffen und mit der Zeit aufgelöst. Rinnen, Spalten, Schächte oder Dolinenbecken - klassische Elemente des Karstes - beeindrucken Besucher des Naturparks und versetzen diese in Staunen.
Teil des Naturparks ist auch, wie der Name auch schon erahnen lässt, der bekannte Pragser Wildsee. Die Perle der Dolomiten liegt in einem wildromantischen Felsenkessel und ist ein idealer Ort für Erholung und Entspannung. Eine weiteres schönes Plätzchen im Naturpark ist die Plätzwiese, ein Hochplateau auf 2.000 m Meereshöhe und beliebter Ausflugsort.
Übrigens: einen Naturlehrpfad findest du in der Gemeinde Abtei - dieser Weg verbindet die Höfe Rüdeferia und Rü oberhalb von St. Kassian und bietet sieben interaktive und lehrreiche Stationen. Thema dieses Weges sind die verschiedenen Landschaftstypen.
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