Meershöhe: 1.353 m.ü.d.M.
Wengen, im Ladinischen La Val und im Italienischen La Valle genannt, grenzt an drei Gemeinden: Abtei (Badia), St. Martin in Thurn und Enneberg. Wengen ist die kleinste Gemeinde der Ferienregion Alta Badia, aber die Gemeinde mit dem höchsten prozentuellen Anteil der ladinischen Sprachgruppe in ganz Südtirol. Über 97% der Einwohner sprechen hier ladinisch, eine Sprache die noch in einigen weiteren Dolomitentälern gesprochen wird. Die Ortschaft liegt an einem von Wäldern umgebenen Hang am Fuße der Kreuzkofelgruppe. Bekannt ist La Val vor allem wegen der sogenannten “Viles”, die traditionellen Höfe und Weiler. Besonders sehenswert sind die Weiler Cians, Ciampei und Runch.
Wengen bietet sich für einen erholenden Urlaub im Zeichen der Natur. Lohnend ist vor allem ein Ausflug auf die Armentarawiesen, einer Hochterrasse auf 1.800 m Meereshöhe zwischen Wengen und St. Leonhard gelegen. Überragt werden die Armentarawiesen von Neuner und Zehner, welche übrigens ihren Namen dem Stand der Sonne verdanken - von Wengen aus gesehen steht die Sonne um 9 über dem Neuner und um 10 Uhr über dem Zehner. Empfehlenswert ist ein Spaziergang auf dem Weilerrundgang zum Sankt Barbara Kirchlein.
Im Winter verzaubert sowohl die Landschaft die Besucher von Wengen, als auch das Skikarusell Alta Badia, das mit seinen 130 Pistenkilometern allen Ansprüchen gerecht wird. Auch der Einstieg in die Sellaronda ist von Wengen aus in kürzester Zeit erreichbar und gehört zu einem Winterurlaub dazu.
Zu den Sehenswürdigkeiten in La Val zählen die Friedhofskapelle von Altwengen - eines der ältesten Gebäude des gesamten Tales -, die Barbarakapelle, die zum Wahrzeichen des Ortes geworden ist, die Pfarrkirche Hl. Jenesius, mit seinem wertvollen Hochaltar und noch weiter andere Kapellen in Rumestluns, in Pederoa, in Aiarei oder Ciampei.
> Unser Tipp: ein Besuch der traditionellen Viles darf bei einem Aufenthalt in Wengen nicht fehlen.