Gais

Gais

Gais liegt am Eingang des Tauferer Ahrntales und umfasst die Ortschaften Uttenheim, Mühlbach und Tesselberg.

Meereshöhe: 840 m.ü.d.M.

Fährt man von Bruneck ins Tauferer Ahrntal, so erreicht man Gais kurz nach der Ortschaft St. Georgen. Der Name Gais stammt aus dem Indogermanischen und bedeutet soviel wie “Anschwemmungsland”, da sich das Gemeindegebiet an beiden Seiten an den Ahrnbach schmiegt. Umgeben von sanften Auwäldern ist das Dorf am Fuße des Bärentaler Murkegels ideal für ausgedehnte Spaziergänge. Oder erkunden Sie Gais lieber auf dem Rücken eines Pferdes? Zu wenig Adrenalin? Dann empfehlen wir eine Raftingtour auf der Ahr, einem der beliebtesten Flüsse Südtirols für diese Sportart.

Kunst und Natur wird hingegen auf dem Kulturwanderweg in Gais verbunden. Ausgehend von der Hauptstrasse führt der Weg durch schattige Wälder zum Schloss Neuhaus mit schöner Brugschenke und weiter zum barocken Pflegerhaus. Der Kulturweg lädt zum Verweilen und Meditieren, entlang des Weges haben KünstlerInnen Werke installiert, die großen Persönlichkeiten gewidmet sind, z.B. dem amerikanischen Dichter Ezra Pound, dem Minnesänger Oswald von Wolkenstein oder dem Bildhauer Bacher.

Auch die Pfarrkirche von Gais ist einen Besuch wert. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert, ist dem Hl. Johannes geweiht und gehört zu den ältesten Landeskirchen Tirols. Trotz der Veränderungen, die im Laufe der Zeit an der Kirche durchgeführt wurden, blieb sie im Inneren in ihrer ursprünglichen romanischen Bauweise erhalten. Ein weiteres bedeutendes Gebäude ist das Pflegerhaus, in dem 1425 Oswald von Wolkenstein wohnte.

Auch Aktivurlauber kommen in Gais auf ihre Kosten. Im Sommer lockt hier vor allem die sogenannte “Baggerlacke”, ein Naturbadeteich, ideal für eine sommerliche Erfrischung. Auch drei Tennisplätze mit Flutlicht und der Klettergarten in Aufhofen sorgen hier für Abwechslung. Im Winter geniesst man hier die Nähe zu den Skigebieten Klausberg und Speikboden sowie dem Kronplatz. Auch gerodelt werden kann in Gais, am Bauhof oder im Bärental. Und die sommerlichen Wanderwege verwandeln sich in den kalten Monaten des Jahres zu tollen Winterwanderwegen.

> Übrigens: in Gais gibt es ein weltweit einzigartiges Museum: das Feuerwehrhelm-Museum, in dem rund 600 Exemplare ausgestellt sind.


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