Herbstenburg 2010

Herbstenburg

Die Herbstenburg in Toblach wurde um das Jahr 1500 von den Gebrüdern Herbst erworben, die der Burg auch ihren Namen gaben.

Unweit der Pfarrkirche von Toblach, auf einer Meereshöhe von rund 1200 Metern, liegt der stattliche Ansitz Herbstenburg, der um das Jahr 1500 von den Gebrüdern Kaspar und Christoph Herbst als Vogteisitz erworben wurde, die der Burg auch ihren Namen gaben. Im 16. Jahrhundert wurde sie vollständig umgestaltet. Nachdem die Familie Herbst ausgestorben war, wechselte die Burg häufiger ihren Besitzer, heute nennen sie die Grafen Bossi-Fedrigotti ihr Eigen.

Die Herbstenburg bildete das Zentrum einer Anlage, die bis zum roten Turm im Nordwesten des Dorfes reicht. Ein unterirdischer Gang verband diesen mit der Burg. Ein Gefängnis hingegen war im Kellergewölbe der Burg untergebracht. Im Jahre 1508 und 1511 diente die Herbstenburg als Hofquartier für Kaiser Maximilan I. Von Habsburg.

Das Innere der Herbstenburg, das der Öffentlichkeit heute leider verwehrt bleibt, besticht mit schönen Gewölben, Fresken aus der Zeit des Kaisers Maximilian und Balkendecken, sowie seinen prächtigen Erkern, Zinnen und Fenstergittern. Auch von Außen absolut sehenswert.

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