Die hochmittelalterliche Burg Schöneck in Pfalzen liegt auf einer Meereshöhe von 958 m und gilt als die Geburtsstätte des bedeutenden Lyrikers und Minnesängers Oswald von Wolkenstein (1377-1445), historisch ist dies jedoch nicht belegt. In unmittelbarer Umgebung werden auch die Überreste des Pacherhofes vermutet, in welchem der bekannte Maler und Bildhauer Michael Pacher das Licht der Welt erblickt hat.
Erbaut wurde Schloss Schöneck in der Mitte des 13. Jahrhunderts von den Herren von Rodeneck, erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage 1155 und 1164. Im Laufe der Zeit ging sie in den Besitz der Grafen von Tirol über, auch Engelmar von Villanders wurde später als Inhaber des Gerichts von Schöneck genannt.
Bis heute erhalten geblieben sind nicht nur der Bergfried, sondern auch ein Teil des Palas, die Ruine der Kapelle sowie Teile der historischen Gemäuer. In der Ruine der Burgkapelle befindet sich zudem ein Fresko, das aus der Meisterhand von Michael Pacher stammt. Heute befindet sich in der Nähe auch ein gleichnamiges Restaurant.