Mit frischen Tomaten, Speck, Schüttelbrot & Sonnencreme brechen wir früh morgens von der Ütia de Börz am Würzjoch, 2006 m ü.d.M. Richtung Peitlerscharte auf. Bis zum Fuße des Berges, an der Munt de Fornella vorbei, erstreckt sich eine freundliche Almstrasse. Anschließend führt uns ein enger Weg durch Geröll, der zum Ziel hinblickend unendlich erscheint: Die Sonne sorgt für glühenden Fels und die noch nicht geschmolzenen Schneefelder reflektieren das stechende, klare Licht.
Die Peitler-Scharte (2.361 m ü.d.M) fungiert nicht nur als ausgezeichnete Rastmöglichkeit, hier besteht auch die Möglichkeit zum Kleinen und Großen Peitlerkofel “abzubiegen“. Da hier keine Einkehrmöglichkeit zu finden ist empfehle ich, genug zum Durstlöschen einzupacken. Entscheidet man sich für den Gipfel des Großen Peitlerkofels, erwartet einen ein mit Drahtseilen versehener Gipfelaufbau, der auf den höchsten Punkt des “Peitlers“ führt - hier erlebt man einen selten schönen Dolomitenblick. Wir jedoch treten den Rückweg an, bzw. beenden die Umrundung des Peitlerkofels. Schon von Weitem nehmen wir eine belebte Almhütte ins Visier, wo wir ausgiebig verschnaufen und uns einen wohlverdienten Cappuccino und Apfelstrudel gönnen. Von hieraus zieht sich der Weg wieder flach durch einen märchenhaften Wald bis zurück zur Ütia de Börz, wo unsere Umrundung endet.
Autor: EMS
Hinweis: Falls Sie diese Wanderung machen möchten, informieren Sie sich bitte über die aktuellen Bedingungen noch einmal vor Ort!
Ausgangspunkt: Würzjoch, 2006 m ü.d.M - über St. Martin in Thurn im Gadertal, Lüsen oder das Villnösstal erreichbar
Weg: Ütia de Börz - Peitler-Scharte - Ütia de Börz (Rundwanderung)
Wegnummer: 8A, 4, 4B, 35, 8B, 8A
Gehzeit: ca. 4 h
Strecke: 13 km
Höhenunterschied: 631 m
Einkehrmöglichkeiten: Munt de Furnela, Ütia Vaćiara Vaćiara, Hütte Rifugio Göma
Erlebt: Anfang Juli 2010
Infos bei: Tourismusverein Villnösser Tal, Tel. +39 0472 840 180, E-mail: info@villnoess.com